Kratzer ist nicht gleich Kratzer
Ein Kratzer im Lack ist schnell passiert -- ob durch eine unachtsame Parklücke, einen Einkaufswagen oder Äste am Straßenrand. Doch bevor Sie in Panik geraten, sollten Sie wissen: Nicht jeder Kratzer erfordert eine teure Neulackierung. Entscheidend ist, wie tief der Schaden reicht.
Die vier Kratzertypen im Überblick
- Klarlackkratzer: Nur die oberste Schutzschicht ist betroffen. Oft mit Politur zu beseitigen.
- Basislackkratzer: Der Farbträger ist beschädigt. Hier wird die Stelle farblich sichtbar heller oder dunkler.
- Grundierungskratzer: Die Grundierung liegt frei -- ein grauer oder weißer Streifen wird sichtbar.
- Tiefenkratzer: Das blanke Blech ist freigelegt. Hier besteht akute Rostgefahr.
DIY oder Profi? Eine Kostenfrage
| Kratzertyp | DIY möglich? | Professionelle Reparatur | Ungefähre Kosten | |---|---|---|---| | Klarlackkratzer | Ja, mit Politur | Nicht nötig | 10--30 EUR | | Basislackkratzer | Bedingt (Lackstifte) | Smart Repair empfohlen | 80--200 EUR | | Grundierungskratzer | Nein | Smart Repair oder Teillackierung | 150--400 EUR | | Tiefenkratzer | Nein | Neulackierung des Bauteils | 300--800 EUR |
Wann ist Smart Repair die ideale Lösung?
Smart Repair eignet sich hervorragend für einzelne, kleinflächige Schäden bis etwa 30 cm Durchmesser. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Schnelle Bearbeitung -- oft innerhalb weniger Stunden
- Deutlich günstiger als eine komplette Neulackierung
- Werterhaltung des Fahrzeugs, da Originalteile erhalten bleiben
Wann muss neu lackiert werden?
Eine vollständige Neulackierung des betroffenen Bauteils ist notwendig, wenn:
- Der Schaden großflächig ist (z. B. lange Schrammen über mehrere Bauteile)
- Das Blech bereits Rost angesetzt hat
- Mehrere Kratzer auf einem Bauteil eine flächige Aufbereitung erfordern
Unser Tipp
Kommen Sie bei Unsicherheit einfach bei Tarkusch & Fleischer in Rosenheim vorbei. Wir begutachten den Schaden kostenlos und beraten Sie ehrlich, welche Reparaturmethode in Ihrem Fall sinnvoll und wirtschaftlich ist.

